• Übernachtung im Hostel – Top oder Flop?

    Posted on Oktober 4, 2013 by in Backpacking

    Wer einen Städtetrip unternimmt und so viel Welt relativ günstig erkunden möchte, der landet oftmals in einem Hostel. Die einen lieben es, die anderen hassen es, doch ein Hostel hat im Gegensatz zu einer Ferienwohnung oder einem Hotel entscheidende Vorteile.

    Vorteile für Backpacker

    Mehrbettzimmer im Hostel

    Ein Hostel hat unbestreitbar viele Vorteile gegenüber einem Hotel. Es ist um einiges günstiger und oftmals ist die Lage sehr zentral. Außerdem lernt man dort sehr schnelle viele neue Leute aus den verschiedensten Kulturen kennen. In den großen Wohnküchen und Aufenthaltsräumen kann sich zusammengesetzt und ausgetauscht werden. Langeweile und Einsamkeit kommen hier kaum auf. Doch genau hier liegt auch der Nachteil von Hostels: Privatsphäre wird dort klein geschrieben. Im Hostel gibt es kaum Einzelzimmer und natürlich sind auch die sanitären Einrichtungen für mehrere Personen. Die Zimmer sind zudem sehr spartanisch eingerichtet und enthalten oft nur Bett und Spint. So können sich die Betreiber die niedrigen Mieten leisten. Je nach Räumlichkeit können schon mal bis zu 20 Leute in einem Raum schlafen.

    Schlafprobleme im Mehrbettzimmer

    Wenn die Mitreisenden die Nachtruhe störenEmpfindliche Menschen fühlen sich hier schnell in ihrer Nachtruhe gestört, denn mit so vielen Menschen, die zu anderen Zeiten aufstehen und zu Bett gehen, oder deren Schlaf nicht ganz ruhig ist, ist es niemals wirklich still im Zimmer. Die Check-In Zeiten sind außerdem wie bei Hotels oft nicht so starr und Anreisen bis 23 oder sogar 0 Uhr sind möglich. Ein Vorteil, wenn der eigene Zug selbst erst spät ankommt, jedoch ein Nachteil, wenn Mitbewohner erst zur Schlafenszeit ins Zimmer einziehen. Um im Hostel einen erholsamen Schlaf zu erreichen und fit für den nächsten Tag zu sein empfiehlt es sich deswegen ein paar Dinge von zuhause mitzunehmen.

    Gehörschutz für die Nacht

    Wenn Sie nur kurz im Hostel bleiben und vielleicht eine Rundreise unternehmen empfiehlt es sich seinen eigenen Schlafsack mitzubringen. Hierbei spart man sich meistens die Leihgebühr sowie das lästige Betten beziehen und kann schnell und unkompliziert sein Nachtlager ausbreiten.
    Wer sehr empfindlich ist und bei Lärm nicht richtig schlafen kann, der wird hier fündig. Kleine Ohrstöpsel kosten nicht viel und nehmen keinen Platz in Koffer oder Wanderrucksack weg. So können Sie auch im Mehrbettzimmer entspannt die Augen schließen und sich auf sich konzentrieren. Wenn der Nebenmann schnarcht, bekommen Sie es gar nicht erst mit.

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