• Trekking in Nepal

    Posted on Februar 13, 2013 by in Trekking

    Trekking in Nepal, den magischen Wäldern von Lama Baghar bis hinauf zum heiligen Berg Lapchi.

    Das Dörfchen Lama Baghar liegt an einem Flussbett, das in der Winterzeit am besten zu besuchen ist, da zu diesem Zeitpunkt es am einfachsten ist nach Lapchi zu kommen. Ab der Regenzeit, oder sogar, wenn der Fluss Hochwasser führt, muss man einen Umweg von einem Tag nehmen über eine sehr ungute Route. Da dort der letzte Polizeiposten vor der chinesisch tibetischen grenze ist, benötigt man schon eine Genehmigung um weiter in den Norden zu wandern. Sogar in diesem entlegenen Platz gibt es ein nettes Guesthouse in dem man sich etwas einleben und die Umgebung bei sich selbst erforschen kann.Frisch gestärkt kann man sich dann den Fluss – entlang mit der Hilfe eines Trägers – auf den Weg machen. Anfänglich ist der Weg kühl und erfrischend, aber sobald man den Berg hinauf kommt, wird es heißer und trockener.

    Lama Baghar

    Die Sorge um das Wasser sollte in Betracht gezogen werden, ein paar selbst mitgebrachte Liter sind sicher von Vorteil, aber eine dieser UV-Lampen erfüllen ihren Zweck, dadurch ist es leicht sich das Wasser selbst du Reinigen.
    Da jener Trek eher ein versorgungs Weg der Einheimischen um Lebensmittel oder Baumaterialien bis ins Lapchi Dorf zu bringen, ist der Weg teilweise in nicht so guter Verfassung und es wie immer Vorsicht geboten auf den Brücken. In keinster Weise sollte in meinen Augen das Trekking in Nepal auf die leichte Schulter genommen werden, auch wenn man einen Trek gebucht hat und es den Anschein hat das für alles gesorgt ist. Ein kleiner Fehler, wie Blasen an den Füssen wegen schlechtem Schuhwerk, kann einem den Spaß am Trekken nehmen.
    Falls man unterwegs Hunger bekommt, ist immer gut etwas trocken Fleisch oder Schokolade bei sich zu haben, aber wenn man sich Fertignudel zugelegt hat, ist es möglich in einen der vielen kleinen Höhlen sich niederzulassen und der Träger ist meist sehr willig sie in einem seiner mitgebrachten Töpfe zu kochen. Eine gute Stelle finde ich persönlich die weiße Stupa bei der Flusskreuzung, dort gibt es einen Felsvorsprung, wo man gut Feuer machen kann.
    Es ist leider Tatsache das Essen, wenn man Trekking in Nepal macht, plötzlich sehr teuer werden kann, insbesondere dann, wenn man die berühmten Routen gehen will. Ich kann es verstehen, dass die Einheimischen auf den schwer zugänglichen Wegen ein vieles mehr verlangen als in der Stadt, da hilft auch kein Verhandeln!
    In Lamno (oder auch als Lumanangmo bekannt) sollte man gegen späten Nachmittag oder frühen Abend sein, und sich einen Schlafplatz besorgen, der lokale Tempel ist ein guter Platz zum nachfragen, die Wahrscheinlichkeit, dass jemand einem hilft und auch einen versteht sind gegeben – wenn das nicht klapp – rate ich mit dem Träger zu reden, ob er nicht aushelfen kann.

    Lapchi village

    Der zweite Tag ist der Friedvolle von den Beiden, da der Weg nun meist durch kleine verschlafene Wäldchen geht mit Lichtungen darin, die etwas altes magisches haben. Vielleicht helfen auch die Gebetsfahnen sowie die Anhäufungen von Steinplatten – am besten für gutes Glück rechts umgehen – diese Stimmung zu erschaffen. Immer wieder auf dem restlichen Pfad sind diese Orte, wo man das Gefühl bekommt, das ein Gärtner dort am Schaffen war. Das Ziel dieser Reise ist schon von der Distanz ausmachen, sobald man die ersten Hütten sieht die im Berghang liegen.
    Trekking in Nepal hat so viele Seiten, und es gibt noch so viele Gegenden, die nicht wirklich touristisch überlaufen sind, mit etwas Planung und einem gutem Willen kann man die schönsten Treks Nepals erleben.

     

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