• Mit dem Rucksack auf dem Jakobsweg durch Nordspanien

    Posted on Mai 28, 2013 by in Europe

    Die nordspanische Etappe des berühmtesten aller Jakobswege, des Camino Frances, beginnt in dem Örtchen Roncesvalles. Pilger aus aller Welt beschreiten ihn täglich um dort aus christlichen Gründen zu pilgern, ihre innere Ruhe oder ihre Spiritualität zu finden. Die Pilgerherberge von Roncesvalles befindet sich in einem circa 900 Jahre alten Augustinerkloster.

    Pamplona

    Von Roncesvalles aus führt die erste Etappe in Richtung Pamplona, das je nach Schwierigkeitsgrad der Strecke in 2-3 Tagen erreicht werden kann, wenn man durchschnittlich circa 20 km am Tag wandert. Hinter Roncesvalles steigt man zu einer Passhöhe von 880 m auf. Um Pamplona zu erreichen wandert man hauptsächlich durch eine durchgehend hügelige Landschaft, die dem Wanderer schon einiges abverlangt. Das sehenswerte Pamplona ist die erste Großstadt auf diesem Teil des Jakobsweges und die Herberge ist schnell überfüllt. Dann heißt es nach den Strapazen noch ein Hotel suchen.

    Burgos

    Pilgerstock auf Jakobsweg

    © traveldia – Fotolia.com

    Nach einer extremen Etappe durch eine Wüste nach Los Arcos gelangt man zu einer Herberge, die von einem Österreicher geführt wird, der für einen lustigen Abend garantiert. Die zehnte Etappe endet bei der nächsten großen Stadt – Burgos. Dort sollte man sich unbedingt die Zeit nehmen um die schöne Kathedrale anzusehen.

    Leon und Galizien

    Nach weiteren fünf Etappen erreicht der Pilger die Großstadt Leon und es würde sich lohnen in dieser schönen Stadt einen ganzen Tag zu verbringen, wenn es die Zeit zulässt. Kurz hinter Leon beginnt Galizien, was man erstaunlicherweise auch an der veränderten Landschaft erkennen kann. Die hügelige Landschaft weicht einer recht monotonen Ebene! Man kommt hier zu einem Highlight des Jakobsweges, dem Cruz de Ferro. An diesem Kreuz legen die Pilger, einen mitgebrachten Stein ab, das soll ein Symbol dafür sein, dass sie ihre Sünden damit hinter sich lassen können.

    Das Ziel – Santiago de Compostela

    Das nächste Etappenziel ist dann schon das wirkliche Ziel – Santiago de Compostela. Auf den letzten 100 km vor Santiago wird es richtig voll auf dem Camino denn man bekommt nur den Pilger-Stempel, wenn man mindestens die letzten 100 km zu Fuß zurückgelegt hat. Die Ankunft in Santiago und seiner Kathedrale ist grandios und viele Pilger haben sich schon vorher Ferienhäuser an der nahen Atlantikküste angemietet, als erholsamen und reflektierenden Ausklang.

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