• Ein entspannter Tag im Herzen Frankreichs

    Posted on Februar 8, 2013 by in Europe

    In Paris kann man viele Sachen machen, aber es ist nicht leicht einen entspannten Tag in Paris zu haben, an dem man nicht viel macht.
    In meinen Augen ist Paris am leichtesten und am besten mit einem guten Freund zu verbringen. Um ehrlich zu sein, ist es eine verdammt teure Stadt – aber damit muss man rechnen, wenn man in einer der bekanntesten Metropolen der Welt unterwegs ist.
    Ein guter Morgen beginnt am besten mit einem Café ou lait (frz. Kaffe mit Milch) sowie einem Butter Croissant in einem der zahllosen kleinen Bistros, wo man gechilled im Freien sitzen kann, und das Treiben der Menschen in der Innenstadt beobachten kann – Zeit lassen, nicht schlingen! – denn wie schon gesagt: es ist nicht billig! Man sollte sich jeden Schluck und Bissen auf der Zunge zergehn lassen. Es ist kein Problem es in einer Zeitdauer von einer Stunde sein Frühstück einzunehmen.
    Paris hat so viel zu bieten, was mich aber am meisten fasziniert sind die Frauen. Nicht dass ich Französisch spreche oder irgendwie auf der Suche nach einem schnellen Abenteuer war, aber alleine ein nettes ehrliches Lächeln zu bekommen macht so einen Tag lebenswert. Genau das ist der Grund, warum man mit einem guten Freund, als Wingman, unterwegs sein sollte. Wenn man etwas versetzt zueinander geht, kann der Andere genau sehn, ob eines dieser wunderbaren Geschöpfe einem sein Lächeln erwidert oder nicht. Aber Achtung, eines der Gerüchte trifft zu: in der Metro sind alle etwas verschlossen und meiden den Augenkontakt. Wir hatten dort unten nie das Vergnügen eines Lächlers, eher im Gegenteil, wir bekamen eher böse Blicke. An der Luft und im Sonnenschein sind die Menschen wie verwandelt.
    Jim Morrsions Grab ist in meinen Augen einen Besuch wert. Bei der Merto Station Phillipe Auguste raus und zum Pére Lachaise Friedof. Keine sorge wenn man nicht gleich sein Grab findet, die Ruhe dort ist erfrischend. Ganz nebenbei findet man viele Grössen der Geschichte auf, die ihren ewigen Schlaf abhalten.
    Wieder rein in die Metro, die erstaunlich flott ist, und dann in der Gegend von Abbey of ST. Victor raus. Gemütliches schlendern in Richtung Rue de Mouffetard. Aus meiner Sicht eines der interessanteren Gegend in Paris. Es ist das Künstlerviertel eine Galerie nach der anderen, die Straße ist richtig Oldschool, eng gewunden und voller junger Menschen. Dort lässt es sich auch gut Speisen in einem der vielen Möglichkeiten, klassisch, organisch bis hin zu vegan.
    Es ist leicht sich in diese Stadt zu verlieben, und dieser Tag half mir damit.
    Natürlich gibt es eine Unzahl an Museen, die jeder beim Namen kennt. Ich gestehe ein, auch ich habe ein paar von ihnen besucht, da gibt es aber eine unangehneme Wahrhiet dazu: man wartet ewig lange in einer Menschenschlange, die sich sogar über einen ganzen Block ziehn kann, man sucht sogar hin und wieder eine Weile, bis man das Ende dieser Wurst aus Menschen gefunden hat.
    Uns wurde es dann zu viel, und wir haben einen Kirchen-Run gemacht. Es gibt mehr Kirchen als Museen und jeder dieser kleinen verstecken Bauwerke ist ein Museum in sich selbst, also wieder eine billige Lösung um diese wunderbare Stadt kennenzulernen.

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